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Patienten & Ratsuchende

Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie ist die Behandlung psychisch bedingter oder mitbedingter Krankheiten bzw. Störungen mit Hilfe psychologischer Methoden, die wissenschaftlich überprüft sind. Psychotherapeut/innen haben die fachlich erforderlichen und gesetzlich definierten Voraussetzungen zur Durchführung von Psychotherapie.

Analytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Die Psychoanalytische Therapie und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sind Verfahren zur Untersuchung und Behandlung seelischer Vorgänge, welche sonst kaum zugänglich sind. Aktuelle psychische Erkrankungen und Störungen, die sich im aktuellen Erleben, Verhalten und Beschwerden zeigen, werden als Folge von unzureichend verarbeiteten Konflikten und Traumatisierungen in der Kindheit angesehen. Die Psychoanalytische Therapie bearbeitet die psychische Grundstruktur des Patienten. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie fokussiert auf einen oder mehrere aktuelle Konflikte. Durch die Analyse von Assoziationen, Träumen und Reaktionen des Patienten gegenüber dem Therapeuten und Anderen können Entwicklungsschritte nachgeholt und Konflikte aufgelöst werden. Das Verfahren ist für die Behandlung im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung zugelassen.

Kognitive Verhaltenstherapie

Die Kognitive Verhaltenstherapie wendet Erkenntnisse aus der experimentell begründeten Psychologie an. Der Fokus der Behandlung liegt auf klar umschriebenen, definierten Verhaltensweisen, Kognitionen, Emotionen und physiologischen Parametern. Aufbauend auf einer detaillierten Analyse der aktuellen Probleme werden konkrete Veränderungsziele und Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet, die darauf gerichtet sind, eine Besserung zu erreichen. Die persönliche Lebensgeschichte des Betroffenen und seine Erfahrungen und früheren Problemlösungsansätze werden mit berücksichtigt. Methoden schließen dabei auch praktische Übungen mit ein.

Das Verfahren ist für die Behandlung im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung zugelassen.

Gesprächspsychotherapie

Die Gesprächspsychotherapie erklärt psychotherapeutisch induzierte Veränderungen als Aktualisierung von konstruktiven Selbstentwicklungspotentialen. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Therapiesitzungen steht deshalb die Auseinandersetzung mit emotionalen Prozessen, das Finden neuer Betrachtungsweisen und neuer Lösungen. Neben der inneren Erlebenswelt wird ebenso auf die Handlungsebene und Bedingungen des sozialen Umfelds eingegangen. Probleme entstehen aus Sicht der Gesprächspsychotherapie dann, wenn das Selbstbild und die Selbstwahrnehmung eines Menschen in sich zerrissen wird und nicht mit den Rückmeldungen aus dem sozialen Umfeld und den aktuellen Lebenserfahrungen kongruent ist.



Weitere Informationen zu Psychotherapie finden Sie auch in unseren Flyern.
TypDokument/DateinameDateigröße
pdf Flyer Psychotherapie für Erwachsene – Ablauf, Verfahren, Kostenübernahme 131,5 KB
pdf Flyer: Psychische Auffälligkeiten und Störungen bei Kindern und Jugendlichen 756,4 KB

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