Psychotherapeutenkammer Bayern

PTK Bayern stellte sich neuen Mitgliedern und Ausbildungsteilnehmer/innen vor

Die alljährlich stattfindende Informationsveranstaltung fand diesmal am 3. März in der LMU München statt. Sie dient dazu, neuen Kammermitgliedern und Ausbildungsteilnehmer/innen Struktur, Aufgaben und wichtige Arbeitsbereiche der PTK Bayern zu erläutern sowie Regelungen der Berufsausübung und aus dem Bereich der Fortbildung vorzustellen.

Rund 90 Teilnehmer/innen informierten sich über das Kammerwesen, aktuelle berufspolitische Themen und die Regelungen der Berufsausübung. (Foto: Hiller)

Kammerpräsident Dr. Nikolaus Melcop eröffnete die Veranstaltung mit Informationen zur Entstehung und den Gründen für eine Psychotherapeutenkammer. Er erläuterte die verschiedenen Aufgaben der Kammer sowie die Bereiche, für die sich die Kammer einsetzt. Er ging dabei u. a. auf die wichtigsten Problembereiche der psychotherapeutischen Versorgung ein und skizzierte Brennpunkte der Interessenvertretung , z. B. Honorare und Bedingungen für Niedergelassene, Vergütung und Stellung von Angestellten, Situation der Ausbildungsteilnehmer/innen und die novellierte Psychotherapie-Richtlinie. Zudem informierte er über das Versorgungswerk sowie die wichtige Funktion der Berufsverbände.

Anschließend stellte André Forster, stellvertretender Sprecher der Ausbildungsteilnehmer/innen Psychotherapie, die Arbeit der Sprecher/innen vor. Er erläuterte, wie sich angehende Mitglieder bereits während der Ausbildung miteinander vernetzen und sich in der Berufspolitik engagieren können.

In der zweiten Hälfte der Informationsveranstaltung berichtete Vizepräsident Dr. Bruno Waldvogel über die Regelungen der Berufsausübung und der Fortbildung.
Er erläuterte, wozu es eine Berufsordnung gibt und verschaffte einen Überblick über einige wichtige Regelungen der Berufspflichten. Insbesondere die Sorgfaltspflichten, das Abstinenzgebot und das Verfahren der Berufsaufsicht wurden ausführlich vorgestellt. Hinsichtlich der Regelungen in der Fortbildung erläuterte Herr Dr. Waldvogel zunächst den Unterschied zwischen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie die Fortbildungs- und Nachweispflicht. Er informierte des Weiteren, wie die Kammermitglieder mithilfe der Jahresnachweise ihre Fortbildungspunkte bei der Kammer einreichen können.
 
Im Anschluss an die Vorträge wurde jeweils die Möglichkeit für Fragen und Diskussion rund um die Themen Kammerwesen und Berufseinstieg rege genutzt. In den Pausen standen Herr Dr. Melcop und Herr Dr. Waldvogel für die Beantwortung individueller Anliegen zur Verfügung.
Die nächste Informationsveranstaltung für neue Mitglieder und Ausbildungsteilnehmer/innen findet wieder im kommenden Frühjahr statt.

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