Kinder und Jugendliche in der Klimakrise – PTK Bayern gibt Orientierung, wie die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gestärkt werden kann
13. Juli 2026 -
Die Klimakrise wirkt sich auch auf die psychische Gesundheit aus. Kinder und Jugendliche stellen dabei eine besonders stark betroffene und zugleich vulnerable Gruppe dar. In einer aktuellen Kampagne hat die PTK Bayern Materialien für Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, sowie Forderungen an Politik zusammengestellt. Ziel ist die psychische Gesundheit junger Menschen zu stärken und auf Möglichkeiten der Prävention hinzuweisen.
Die Folgen der Klimakrise sind im Alltag zunehmend spürbar. Umweltkatastrophen und Extremwetterereignisse, wie Überflutungen oder Hitzewellen, treten häufiger auf und beeinträchtigen nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Gesundheit der Bevölkerung. Kinder und Jugendliche trifft die Klimakrise dabei besonders ausgeprägt. So bedrohen die Auswirkungen des Klimawandels die Lebensgrundlagen junger Menschen, können intensive Gefühle wie Angst oder Verzweiflung auslösen und das Risiko für psychische Erkrankungen erhöhen. Verschiedene Studien zeigen, dass die Klimakrise eines der gesellschaftlichen Themen ist, um das sich junge Menschen am meisten Sorgen machen und ihr Blick in die Zukunft eher pessimistisch ist. Auch die WHO warnt, dass die Klimakrise die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gefährdet und diese in besonderem Maße unterstützt werden müssen.
Die PTK Bayern spricht daher mit einer Informationsbroschüre gezielt jene Fachkräfte an, die mit Kindern und Jugendlichen in ihren verschiedenen Lebenswelten arbeiten, z. B. in Kindertagesstätten, in der Schule, in Beratungs- oder Freizeiteinrichtungen. Die wichtigsten Inhalte dieser Broschüre werden außerdem in einem kurzen Video anschaulich dargestellt.
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Zudem stellt die PTK Bayern Forderungen an die Politik auf. In einem OnePager werden der Schutzbedarf der psychischen Gesundheit junger Menschen verdeutlicht und klare Maßnahmen gefordert, mit denen die psychische Gesundheit junger Menschen gestärkt und die Prävention vorangetrieben werden können.
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