Bayerische Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

Vorstandswahlen der PTK Bayern: Dr. Nikolaus Melcop als Präsident bestätigt

Pressemitteilung
29. März 2007 - Die Bayerische Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten hat einen neuen Vorstand. Der alte und neue Präsident, Dr. Nikolaus Melcop betonte: „Die psychotherapeutische Versorgung der Bevölkerung muss bei den kommenden strukturellen Veränderungen des Gesundheitswesens eine zentrale Rolle spielen!“


Auf der konstituierenden Sitzung der neuen Delegiertenversammlung wur-de der neue Vorstand für die nächsten 5 Jahre gewählt. Mit mehr als 86% der Stimmen wurde Dr. Melcop für weitere fünf Jahre in seinem Amt als Präsident bestätigt. Auch Peter Lehndorfer erhielt als Vizepräsident und Vertreter der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten erneut das Ver-trauen der Delegiertenversammlung. Als weiterer Vizepräsident wurde Dr. Bruno Waldvogel gewählt, die vier Beisitzer sind: Gerda B. Gradl, Benedikt Waldherr, Dr. Heiner Vogel und Angelika Wagner-Link. Als Versammlungsleiter der Delegiertenversammlung wurde Klemens Funk gewählt, Stellvertreterin ist Ellen Bruckmayer.

Dr. Melcop betonte, dass die Kammer sich in der Zeit raschen gesellschaftlichen Wandels mit wachsenden psychischen Belastungen für die Menschen weiterhin intensiv sowohl für die Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung als auch für die Prävention psychischer Störungen einsetzen werde. Dazu gehöre jedoch auch die wirtschaftliche Absicherung der Psychotherapeut/innen. „Die unzureichende Vergütung von angestellten und niedergelassenen Psychotherapeut/innen muss angehoben werden, damit der Beruf auch in Zukunft attraktiv bleiben kann.“

Weiterer Schwerpunkt der Kammerarbeit werde die Förderung des Nachwuchses an Psychotherapeut/innen sein. „Unser Fach mit seinem breiten wissenschaftlichen Ansatz braucht dringend eine stark intensivierte Förderung der Ausbildung und der Forschung. Um einen drohenden gravierenden Nachwuchsmangel abzuwenden, muss die Zahl an Masterstudienplätzen in den grundlegenden Studiengängen erheblich ausgeweitet werden und die selbst finanzierte postgraduale Psychotherapieausbildung endlich finanziell gefördert werden!“
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